17 | 11 | 2019
Panzerbataillon 304

Die Keimzelle des PzBtl 304 war das aus dem Grenzschutzkommando / AusbKdo Süd 1 im Nov 1960 in Amberg aufgestellte PzBtl 104. Dieses wurde dann im Okt 1971 mit Unterstellungswechsel in PzBtl 303 umbenannt. Ende 1972, Anfang 1973 verlegte der Verband nach Heidenheim a.H. Erst 1981 erhielt das Bataillon seine endgültige Bezeichnung, nämlich PzBtl 304 !

Von Anfang an war das Panzerbataillon derjenige Truppenteil der den Standort Heidenheim prägte und für die Bevölkerung im ganzen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und darüber hinaus die Bundeswehr repräsentierte. Zahllose Feierliche Gelöbnisse in der Öffentlichkeit, Tage der offenen Tür, Standortbälle, Tage der Reservisten, Faschingsbälle, Fränkische Bierabende festigen die Integration der Soldaten und zivilen Mitarbeiter in der Bevölkerung.  Militärische Höhepunkte für den Panzerverband waren vor allem die ausländischen Truppenübungsplatz-Aufenthalte. Das waren „Shilo“ in Kanada und „Castle Martin“ in England. Aber auch die Panzerschießen in Münsingen, Grafenwöhr und Bergen, um die wichtigsten zu nennen, waren herausragende Ereignisse für den Kampfverband.

Von den bedeutendsten Übungen, an denen das Bataillon teilnahm, seien hier angeführt die Großübungen „Reforger“, „Scharfe Klinge“, ,‚Lange Reise“, „Flinker Igel“. In der im Jahre 2003 erstellten „Chronik Panzerbataillon 304 und Standort Heidenheim a.H.“ sind eine Vielzahl weiterer Ereignisse, Vorhaben, Veranstaltungen aufgelistet. Der Standort Heidenheim a.H. mit seinem PzBtl 304 war etwas ganz besonderes in der Standortlandschaft der Panzerbataillone, unvergessen auch nach der Schließung der Hahnenkammkaserne und der Auflösung unseres stolzen Panzerbataillon 304 am 31, März 2004!